Die guten Vorsätze

Ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch. Nun sind die Festtage vorbei und die meisten fühlen sich noch etwas überfüllt vom vielen Essen und Trinken. Ein neues Jahr beginnt und wir fangen an über das letzte nachzudenken. Die negativen Dinge kommen da als Erstes in den Sinn: Zu viel gegessen oder getrunken, zu viel gearbeitet, zu viel Ferngesehen, Computer gespielt, mit dem Handy hantiert. Und wir sagen uns, dass es nicht so weiter gehen kann und nehmen uns Vorsätze für das nächste Jahr eben diese Dinge nicht mehr zu tun. Meiner Meinung nach ist der Jahreswechsel ein perfekter Zeitpunkt dafür. Jedoch ist mir aufgefallen, dass wir uns immer nur mit den eigenen negativen Befindlichkeiten beschäftigen. Warum überlegen wir uns nicht was wir mögen und was wir gut können? Ich persönlich mag es zu tanzen, also nehme ich mir vor tanzen zu gehen. Außerdem mag ich es, mit anderen über den Glauben zu reden, weil es mir gut tut.  Wir können uns aber auch vornehmen, anderen etwas zu erfüllen. Kennst Du jemanden, der einen großen Wunsch hat, ihn aber aus eigener Kraft nicht umgesetzt bekommt? Dann hilf ihm!  Kleinigkeiten, wie ein Lächeln, die Tür aufzuhalten, oder ein Kompliment habe eine große Wirkung.

„Denn gleichwie ein Leib ist, und hat doch viele Glieder, alle Glieder aber des Leibes, wiewohl ihrer viel sind, doch ein Leib sind: also auch Christus.“ [1]

Menschen sind nicht perfekt und wir können nicht alles, aber wir können uns auf unsere Gaben besinnen. Dann ist es möglich, auch nicht immer mit einem negativen Gefühl  und mit den schlechten Erinnerungen ein Jahr zu beenden, sondern sich auch auf das Gute zu besinnen.

[1] 1. Kor. 12, 12

 

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