Alle Beiträge von Maik Voswinkel

CreJo Lounge

Hallo zusammen, die Ferien sind um und wir haben was neues im Angebot. “CREJO LOUNGE”! An alle im Alter zwischen 16 und 27 Jahre richtet sich dieses Angebot. Wir wollen uns Freitags in Hattingen in der Johannes Gemeinde treffen und den Raum aufmachen, dass Du dich mit deinen Freunden treffen kannst. Diesen Freitag 30.08.2019 starten wir. Inhaltlich haben wir nichts vorgegeben, Du sollst kommen und uns sagen was Du dir vorstellst.

Also, komm morgen vorbei! Um 18:00 Uhr starten wir und wir hoffen Dich wiederzusehen und zusammen einen tollen Abend zu haben. Was dann noch kommt wird man sehen und kannst Du mitbestimmen und gestalten 😀

Wir freuen uns auf DICH! Dein CreJo Team.

Tag 16: Heimwärts

Und nun hat auch die Norwegenfreizeit 2019 ihr Ende gefunden. 54 Teilnehmer und 19 Teamer für 16 Tage unterwegs und in Knaben in Norwegen. Das war schon Wahnsinn! Wir wollen allen DANKE sagen. Ihr Teilnehmer wart ein Segen und fantastisch! Fühlt euch gedrückt! Die Freizeit war zwar oft kalt und verregnet, aber diese Gruppe war sensationell und wir haben so viel gemeinsam erlebt. Tolle Spiele, spannende Wanderungen, intensive Gespräche und noch vieles mehr. Gestern früh am Montag ging es um 11:30 Uhr los und wir verließen nach einer Abschiedsschnecke den Hof der Leirskole.

Nach nun mehr 22 Stunden Fahrt haben wir unser Zuhause erreicht, auch wenn uns Knaben sehr ans Herz gewachsen ist und definitiv ein Zuhause geworden ist. Was bleibt sind viele unvergessliche Momente, neue Freunde und eine Verbindung unter einander, die uns keiner mehr nehmen kann. Zuletzt gilt der Dank der Freizeitleitung noch dem Team. Ich denke, dass ich auch von den Teilnehmern aus sagen darf: IHR WART SPITZE UND 500K!!! Danke liebes Team für all das Engagement und die aufopferungsvolle Hingabe für jeden Einzelnen. Das ganze freiwillig und ehrenamtlich ist nicht selbstverständlich und ich bin tierisch stolz auf euch. BITTE FÜHLT EUCH GEDRÜCKT UND MIT SEGEN ÜBERSCHÜTTET!

Das Norwegen-Freizeit-Team 2019!

Alles Liebe und beste norwegische Grüße von eurer Freizeitleitung Maik.

Tag 15: UNSER LETZTER TAG IN KNABEN

Aloha, Heute war unser letzter vollständiger Tag in Knaben. Um 8:30 Uhr startete der Tag wie gewohnt mit einem Frühstück. Dieses Frühstück war jedoch ein wenig anders, da die diesjährige Kjerag-Wanderung leider, aufgrund des schlechten Wetters, ausgefallen ist. Die Bungalow-Girls haben den Essensraum zum Kjerag verwandelt und so konnten wir den Raum nur mit Wanderschuhen betreten. Gegessen wurde nicht auf Tischen, sondern wie auf dem Berg üblich auf dem Boden oder in Zelten.

Nach dem Frühstück begann das Putzspiel. Jedes Zimmer bekommt dabei zwei Orte zugelost, welche im Haus geputzt werden müssen. Danach muss das eigene Zimmer geputzt, aufgeräumt und Koffer gepackt werden. Bei diesem alljährlichen Spiel passiert jedes Jahr etwas ganz besonderes: Jugendliche streiten sich um Reinigungsmittel, Wischer und Lappen um damit so schnell wie möglich Toiletten, Duschen und Flure zu putzen. Das absurde: Das ganze macht noch verdammt viel Spaß. Nach zwei Stunden wurden die Zimmer von verschiedenen Charakteren geprüft. Wichtig dabei war die Interaktion mit den Charakteren sowie die zuvor geleistete Putz Arbeit. Wer dabei gewonnen hat erfahren wir jedoch erst morgen.

Alle haben festgestellt, dass putzen ganz schön anstrengend ist. Also haben wir uns im Anschluss mit einem absolut „unnormal belohnenden“ Mittagessen gestärkt. Die Küchencrew ist heute noch einmal vollkommen eskaliert. Die selbstgemachten Kartoffelecken, gefüllte Paprika, Hühnchensteak, Gemüse und eine Curry-Sauce waren wie jedes Essen sehr sehr lecker. Nach dem Mittagessen ging es in die Mittagspause. Nach ca. 15 Minuten kam jedoch sehr unerwartet unser Pfarrer Frank in mein Zimmer und fragte uns etwas verzweifelt, ob wir ihm helfen könnten. Der Bully ist im Sand stecken geblieben. So verbrachten Fabian, Paul und ich die Mittagspause auf dem Sand, um den Bully (der sich natürlich immer wieder fest fuhr) fünf Mal auszugraben. Nach dieser Mittagspause gingen wir mit der kompletten Gruppe wandern. Das Wetter war einfach grandios. Im Sonnenschein konnten wir in einem Bergsee schwimmen gehen. Es hat uns sehr Spaß gemacht, den letzten Tag noch einmal Draußen in der Natur zu genießen. 

Am Abend gab es neben dem normalen Abendessen außerdem Würstchen und Frühlingsrollen. Es schmeckte uns allen sehr gut. Danach war jedem klar, was jetzt kommen wird – nämlich der Abschlussgottesdienst. Der Abschlussgottesdienst ist für alle immer ein Highlight. Mit 70 Menschen, welche in den letzten zwei Wochen zu einer ziemlich krassen Gemeinschaft zusammengewachsen sind den letzten Abend gemeinsam in der kleinen und gemütlichen Knaben-Kapelle zu feiern ist immer sehr emotional. Neben ziemlich schöner Musik, welche zum Teil von Teilnehmern gemacht wurde, gab es eine sehr schöne Predigt. Außerdem haben wir zusammen Abendmahl gefeiert, man konnte sich segnen lassen und wir haben einen Freizeitrückblick gesehen. In diesem haben wir auf die letzten zwei Wochen zurückgeblickt und jeder konnte sich seine eigenen Magic Moments erneut ins Gedächtnis rufen. 

Nach Knaben zu fahren ist jedes Jahr etwas ganz besonderes. Ich fühle mich jedes Jahr, wie in einer Zeitkapsel. Einfach mal den Alltag vergessen ist hier das Motto. Man muss sich auf dieser Freizeit nicht verstellen und wird so akzeptiert, wie man ist. Wir lernen die Stärken und Schwächen von den einzelnen Personen kennen und lernen, wie wir diese als Gruppe nutzen oder überwinden können. Viele fahren mit Freunden nach Norwegen, manche jedoch ohne überhaupt eine Person zu kennen. Doch wir alle haben nach den zwei Wochen etwas gemeinsam: Wir fahren als Gruppe, als ein Team und mit neuen Freundschaften zurück nach Hause. 

An dieser Stelle muss man sich jedoch auch einmal bedanken. DANKE an das ganze Team. Ohne dieses würde es so eine tolle Freizeit nicht geben. Junge erwachsene planen Monate im Voraus so eine tolle Freizeit, um uns Jugendlichen einzigartige Sommerferien zu ermöglichen – und das alles Ehrenamtlich. Morgen (bzw. eher heute) geht es leider wieder zurück nach Hattingen. Es wurden heute viele Freudentränen vergossen. Es ist sehr schade, wenn so eine tolle Zeit zu Ende geht. Jedoch bleiben uns allen unvergessliche Erinnerungen. 

Die letzten Sätze möchte ich meinem Zimmer (die selbsternannten „Bungalow Boys“) widmen. Seit drei Jahren fahren wir in der fast gleichen Konstellation auf diese Freizeit. Aus den Leuten, die ich noch nie zuvor gesehen haben, wurden ziemlich gute Freunde von mir. Seit drei Jahren im Bungalow, im selben Zimmer und immer im gleichen Bett. Norwegen ist für mich wie ein zweites zu Hause geworden. Es gab so viele unvergessliche Momente mit euch. Wir haben uns nach Streit immer wieder vertragen. Wir haben einander so oft Trost gespendet und waren immer für einander da. 

DANKE für die letzten drei Jahre <3. 

Dies war unser letztes Jahr in Norwegen, da wir nächstes Jahr leider zu alt sind. Ich bin mir jedoch sicher, dass die nächstes Jahre mindestens genauso geil werden. Ich werde die Zeit mit euch niemals vergessen. Danke für die spannenden, unheimlichen, spaßigen und emotionalen Momenten –Danke für Norwegen 2019

Friesen aka. Freesie aka. Yannick

Tag 14: CIRQUE DU MOOSE

Wir schreiben den 4.08.019 in einem kleinen Örtchen in Norwegen namens Knaben. Gegen 2:55 Uhr Morgens krochen einige Teamer aus ihrer Kanalisation und suchten mit lauter Musik die Zimmer der Teilnehmer heim. Da wir alle ein Teil der Freizeit waren und jeder Teilnehmer wichtig ist ,wie eine Heizölrückstoßabdämpfung in einem Heizsystem, wurde keiner verschont. Heizölrückstoßabdämpfung ist übrigens das längste deutsche Wort, in dem sich kein Buchstabe wiederholt. Um 8:30 Uhr begaben sich alle Waldschrate von Teilnehmern und Teamern zum Frühstück und obwohl es wie in Asien üblich Gemüse gab, durfte niemand mit Essstäbchen essen. Nach einer kurzen Zähneputz- und Glatteisen-Session wurde sich um 10 Uhr zu einer Homezone getroffen. Keine Angst, es ging nicht um langweilige Dinge, wie das Interpolationsverfahren oder andere langweilige Mathematik, mit denen wir ab Mittwoch wieder unsere Zeit verschwänden werden. Sondern es ging um positive Eigenschaften der anderen Zimmergenossen und einen schönen Abschluss zu finden. Der Draht, den man miteinander gefunden hat, sollte gestärkt werden wie bei einem Amateurfunkdienst, der über Satelliten funktioniert und für Kommunikation sorgen soll. Es war wirklich sehr schön.

Nach der Homezone ging es auch direkt zum Mittagessen mit Jürgens legendärer Graupensuppe, die uns sehr gut geschmeckt hat. In der Mittagspause sind dann einige Leute zum Landhandel gepilgert oder haben ihr Stück für den Cirque du Moose am Abend geplant. Im Anschluss folgte ein an Game of Thrones angelehntes Geländespiel, in dem man als Bauer, Ritter oder Soldat anheuern konnte. Dadurch florierte das Spiel zu einem wahren Erfolg. Nach einem leckeren Abendessen von King Jürgen, startete auch schon bald der Cirque du Moose, oder für nicht-französisch-Könner, der Zirkus. In der Mayonnaise wurden viele brillante Acts vorgeführt, bei dem sich die Talente von den Nicht-Könnern emanzipiert haben. Der Abend endete mit einer wunderbaren Andacht von der lieben Gesa und so gingen alle ins Bett und hofften auf eine etwas ruhigere Nacht.

Liebe Grüße von Markus Schmaus und Jasna Schmasma. (Auch hier haben die beiden kreativen Redakteure wieder 10 willkürliche Begriffe bekommen, um diese in ihren Text einzubauen. Herzlichen Glückwunsch 🙂

Tag 13: BEACH, BEACH, LET´S GO TO THE BEACH

Leises Raunen geht durch den Frühstückssaal, als elf Teilnehmer mit ihren neu erworbenen Corpsketten aufstehen. Am Frühstückstisch gibt es nur ein Thema: Die nächtliche Taufe derer, die zum dritten Mal mitfahren. Völlig übermüdet durch die verkürzte Nacht waren alle überglücklich über die drei Stunden Busfahrt, die von vielen als Nickerchenzeit genutzt wurden. Viel größer aber war die Freude auf den südlichen Strand, der mit der Norwegenfreizeit zum ersten Mal besucht wurde. PREMIERE!!!

Tatsächlich war der Strand absolut keine Enttäuschung. Der Sprung ins eiskalte Wasser weckte alle aus ihrem Halbschlaf. Beispielsweise gab es die Möglichkeit eine kleine Insel zu erklimmen, Spikeball zu spielen, oder sich mit Süßigkeiten beim Kiosk2go einzudecken. Den grandiosen und warmen Tag rundete das gemeinsame Grillen mit Stockbrot und Spielen ab. Wir hoffen, dass es morgen genauso gut weitergeht.

Eure Wiebke.

Tag 12: TRAUMHAFT IN KNABEN

Guten Morgen Sonnenschein
Wie kann man trotz Regen so fröhlich sein?!
Wir schlummerten uns gesund
Das Ausschlafen war der Grund.
Nach einem leckeren Frühstücksschmaus
Kam die offene Einheit als Erholungspaus‘.
Zur Auswahl standen Schwimmen, Juggern und Wandern,
Schlaf bot sich als Möglichkeit für alle Andern.
Das Mittagessen war ein Gedicht
Denn Jürgen sparte an Gyros nicht.
Die Mittagspause war ein Fest
Das Improtheater gab uns den Rest.

Auch am Nachmittag war der Regen nicht weg
Darum folgte ein weiteres Sixpack.
Die Küche backte einen Hefezopf
Andere stellten die Turnhalle auf den Kopf.
Im Schwimmbad ging’s musikalisch zu
Der Fußballplatz fand keine Ruh‘.
Draußen wurde Feuer gemacht
Drinnen beim Tassen bemalen viel gelacht.
Der traumhafte Abend bildete den Schluss.
Und Kiras Andacht war ein Muss.
Ein persönliches Nachtmahl verschönerte uns das Schlafengehen.
Und damit sagen wir nun: Auf Wiedersehen!

Ornehommen (Alissa, Charlotte, Helen, Johanna, Jule, Kira, Leoni und Wiebke)

Tag 11: DER MOTTOTAG

Der Tag heute stand unter einem sehr guten Vorzeichen: Obwohl der Plan war, den gesamten Tag in mehreren Kleingruppen auf einer Tour durch Knaben zu verbringen, starteten wir unser Frühstück mit einem kleinen Regenschauer vor der Tür. Dieser wurde dadurch abgeschwächt, dass sich einige Teilnehmer in der Nacht die Mühe gemacht haben, auf jedem Frühstücksteller kleine Nachrichten wie „Du bist ein guter Mensch“, „Lächle, du hast es verdient“ oder „Du bist nicht nur der Hammer, sondern der ganze Werkzeugkasten“ zu verteilen.
Vielleicht führte auch genau das dazu, dass sich der Regen verzog, und sich der Himmel lichtete. Frisch gestärkt wurde die Großgruppe in fünf Kontinente eingeteilt, jeder Teilnehmer repräsentierte ein bestimmtes Land seines Kontinents. Getreu dem Motto „Die Welt zu Gast in Knaben“ sollten alle Abgesandten eines jeden Kontinents quer durch Knaben reisen, um eine kulturelle Schulung aller anderen Erdenteile zu erhalten. Über den gesamten Tag verteilt zogen also Asien, Amerika, Afrika, Europa und Ozeanien in Einzelgruppen los, und sollten den gesamten Tag „auf Achse“ verbringen; selbst das Mittagessen wurde jeder Gruppe auf Zuruf angeliefert!

Nachdem alle Abgesandten aller Länder sich dem kulturellen Austausch erfolgreich gewidmet hatten, luden die Veranstalter dieses Tages zum Festbankett – alle kamen noch einmal feierlich gekleidet zusammen und konnten gemeinsam genießen, wie die Teamer Schnitzel mit Blumenkohl und Kartoffeln auftischten.
Für die Unterhaltung und Bildung wurde mittels mehrerer Reden, Vortragsstücke und einer gekonnten Moderation gesorgt. Sogar ein Sicherheitsteam wurde bereitgestellt und musste den ein oder anderen ungeliebten Gast nach draußen befördern.
Um den gesamten Tag exzessiv ausklingen zu lassen, wurde bis Mitternacht noch die allseits bekannte Knaben-Disco angeboten, bei der sehr viel Spaß, Schweiß und Stimme gelassen wurde.

Morgen dürfen wir zum Glück ausschlafen und freuen uns auf die restlichen Tage hier in diesem Land!
Liebe Grüße aus dem Team – wir gehen jetzt erstmal schwimmen!
Louis & Nils

Tag 10: WILD IN KNABEN

Wie immer schlagen sich die Kinder in Knaben um 08:30h die Bäuche voll. Noch müde und im halben Schlafanzug sitzen sie da und warten darauf, dass der Tag beginnt. Als dann um 10:00h verkündet wird, dass der erste Programmpunkt eine HomeZone ist, bricht begeistertes Getose aus. Gemeinsam mit den Zimmergenossen und den jeweiligen Homies werden verschiedene Stationen abgelaufen. In der folgenden Stunde wurden die Sinne der Teilnehmer aufs Äußerste strapaziert. Mit einer Augenbinde werden verschiedene Duschgels erschnüffelt, Gegenstände ertastet, pürierte Chips gekostet. Zudem gibt die Augenbinde den Teilnehmern die Möglichkeit, ein unauffälliges Mittagsschläfchen zu halten. 

Nach den Reibeplätzchen, die es zum Mittagessen gibt, legt sich eine mystische Stimmung über das Dorf: Prof. van Helsing und Dr. van Uhnsen überbringen uns eine dunkle Botschaft. Vampire haben Knaben heimgesucht. Nachdem der erste Schock überwunden ist, machen sich mutige Männer und Frauen auf den Weg, das Geheimnis der Vampire zu lüften. Im ganzen Dorf sind Hinweise zu finden und Aufgaben zu lösen. Mit Hilfe des Krypto Kommandos, eines angerührten Heiltranks und einer Menge Knoblauch gelingt es dem Dorf schließlich, das geheime Versteck der Vampire ausfindig zu machen. Nachdem die Vampire geschlagen sind, gibt es für alle Essen. 

Nur den 17-Jährigen wurde der Einlass zum Speisesaal verwehrt: Wir wurden angewiesen, unsere dicksten Klamotten anzuziehen und Wechselkleidung einzupacken. Voller Aufregung werden schnell alle Sachen zusammengerafft und 10 Minute später juckelte ein begeistert kreischender Bus durch die engen Straßen Knabens. Schließlich verriet ein überholendes Auto mit einem Haufen Paddel im Kofferraum unser Vorhaben: Es ging auf zum Kanufahren. Beschwingt sprangen alle in die Boote und los ging die Fahrt. Eine wunderschöne Stunde lang folgten wir der Strömung einen Fluss hinunter und sogar die Sonne lies sich ein paar Mal blicken. Glücklicherweise ging niemand über Bord, obwohl Gesas Sitz unter ihrem Gewicht zusammenbrach.

Man sollte ja meinen die Kanutour sei Abenteuer genug für einen Tag, doch wie immer überraschten uns die Teamer: Der Bus brachte uns zu einem kleinen Sandstrand am Flussufer, wo bereits ein Lagerfeuer knisterte und ein Abendmahl bereitstand.
Während die Sonne langsam am Horizont verschwand und sich die Nacht über Knaben senkte, saßen die 17-Jährigen in einem muckeligen Kreis, sangen Lieder und brieten sich Stockbrot. Es war ein wundervoller Abend, den keiner von uns so schnell vergessen wird.

Liebe Grüße und gute Nacht, Gesa.

Anmerkung aus dem Team: Alle Teilnehmer, die zu diesem Zeitpunkt das 17. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, starteten den Abend gemeinsam bei einer leckeren Gulaschsuppe und hausgemachten Frühlingsrollen für die Vegetarier. Kurz darauf gingen wir zusammen in warmer Kleidung und Wanderschuhen zur Knaben-Mine, die für ihren langjährigen Molybdän-Abbau bekannt ist. Wir nahmen vor dem Mineneingang Platz, setzten uns auf unsere mitgebrachten Isomatten und genossen in dieser reduzierten Gruppe eine Andacht von Leo, welche uns die Möglichkeiten aufzeigte diese Freizeit erleben zu können. Als besondere Überraschung hat sie für alle Mousse au Chocolat zubereitet, welches sehr schnell vernichtet wurde. Den geplanten Sonnenuntergang konnten wir aus Witterungsgründen leider nicht beobachten, jedoch ergaben sich nach dieser Stärkung sehr viele gute Gespräche unter den Teilnehmern, sodass wir letzten Endes glücklich und gefüllt den Heimweg in die Leirskole antreten konnten und dort gemeinsam mit den ü17-Heimkehrern nun in den jeweiligen Zimmern den Abend ausklingen lassen konnten.


Tag 9: SPIEL, SPORT, SPAß

Aufwachen, Essen und ab in die Sporthalle. So könnte man den Morgen schnell beschreiben. Im Spiel Schlag das Team müssen Teilnehmer gegen Teamer bestehen, einen Zopf flechten und einen Nagel ins Brett hauen, so in etwa sehen die Aufgaben aus. Am Ende gewinnen die Teilnehmer ganz knapp mit 360 zu 140 Punkten.

Mittagessen. Handgemachte Klöße mit Gulasch und Brokkoli. Lecker! Dann gab es eine spontane Umplanung, den zweiten Programmpunkt betreffend. Der legendäre Hausparkour steht an. Ergebnisse sind noch auszuwerten. Zum Abendprogrammpunkt konnten wir zwischen einem Film und einer Wanderung wählen. Die abendliche Andacht von Tizian ist wunderbar gelungen. Es ging darum, dass wir die uns gegebene Zeit nutzen und jeden Moment voll auskosten sollen.

Gute Nacht, Euer Simon.

Tag 8: HALBZEIT IN KNABEN!

Hallo liebe Leser dieses wundervollen Blogs. Wir heißen Sie herzlich Willkommen zur Kurzfassung der heutigen Ereignisse:

Ein mysteriöser Morgen liegt hinter uns. Selbst um 9 Uhr morgens waren die Flure der Leirskole menschenleer. Auch im Speisesaal herrschte gähnende Leere. Ursächlich dafür war der legendäre Ausschlaf- und Brunchtag. Das großartige Küchenteam versorgte uns mit sämtlichen Leckereien, von Pancakes bis Rührei. Auf dieses entspannte Morgenprogramm folgte eine noch entspanntere Mittagspause, die uns das Kioskteam versüßte. Anschließend hatten wir die Auswahl zwischen 6 umwerfenden Angeboten bei einem Sixpack. Juggern, Schwimmen, Wandern, Wellness, Musizieren und die Planung eines eigenen Programmpunktes machten uns die Entscheidung nicht leicht. Letztendes hatten alle sehr viel Spaß. Danach stellte sich Nils beim Hotseat unseren Fragen.

Der Tag endete mit einem wunderschönen Gottesdienst, der Gefühle alle Art zuließ. Trotz eines recht entspannten Tages verabschieden wir uns jetzt müde ins Bett. Eure Johanna & Helen