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Norwegen 2026 | Anmeldung & Infos

Wir fahren wieder nach Norwegen! In unseren Gemeinden ändert sich gerade vieles, wir fusionieren zu 2026 und es bildet sich eine neue Jugendarbeit für die Evangelische Kirchengemeinden Hattingen Sprockhövel. Aber natürlich fahren wir weiter in den ersten zwei Wochen der Sommerferien in das wunderbare Knaben nach Norwegen auf Sommerfreizeit. Und du bist herzlich eingeladen mit uns zu kommen.

Die Freizeit ist ausgebucht! Wir sind überwältigt von dem großen Andrang und freuen uns mit allen, die einen Platz ergattern konnten. Für alle, die es nicht geschafft haben: Setzt euch unbedingt auf die Warteliste HIER. Meist ist bis zur Freizeit noch etwas Bewegung in den Anmeldungen und ein paar Menschen können nachrücken.

Wir fahren vom 19.07. bis zum 04.08.2026 nach Knaben, Norwegen,  und wiedermal erwartet uns eine wunderbare Zeit voller Spaß und Gemeinschaft.

Auch wenn der Name unserer Jugendarbeit sich ändern wird, bleibt die Freizeit genau so, wie ihr es seit vielen jähren von der CREJO Jugendarbeit gewohnt sind. Seit nun über 10 Jahren ist die Leirskole, eine ehemalige Schule die nun als Selbstversorger-Jugendherberge genutzt wird, unser treues Zuhause für die 14 wunderbaren Tage, mitten in Knaben, einem kleinen Bergarbeiterdörfchen im Süden Norwegens. Umgeben von Gebirgen, Wäldern, Flüssen, Wasserfällen, Seen und vielleicht sogar dem ein oder anderen Elch, bietet sich für uns der perfekte Ort für unsere Freizeit. Und auch das Haus hat einiges zu bieten: Schwimmbad, Sporthalle, Gemeinschaftsraum, Küche, Essensaal und renovierte 6 – 8er Zimmer. 

Gemeinsam werden wir viel erleben: Kanufahren, Schwimmen, Volleyball, Fussball, Gelände- und Abenteuerspiele, Wandern, Klettern, Zelten, Basteln, Singen und überall Musik. Außerdem wollen wir gemeinsam Gottesdienste feiern, Gemeinschaft erleben und auch einfach mal abhängen.

Unser Team aus geschulten Freiwilligen wird uns auf unserer Freizeit begleiten und hält einige Überraschungen bereit. Der ausgebildeter Koch Tobi verpflegt uns mit drei Mahlzeiten am Tag und sorgt für unser leibliches Wohl. Die An- und Abreise erfolgt mit Reisebus und Fähre. Wir starten am Abend des 19.07.2026 von der Johannes Kirchengemeinde in Hattingen und werden auch dort am 04.08.2026 am Morgen wieder ankommen. Es steht also einer tollen Sommerfreizeit nichts mehr im Wege.

Die Freizeit ist für alle Jugendlichen zwischen 13 bis 17 Jahren und kostet pro Person 720,00€ (inkl. An- und Abreise, volle Verpflegung, Programm vor Ort und geschultes ehrenamtliches Team). Wir mussten auch in diesem Jahr den Freizeitpreis etwas anheben, möchten damit jedoch transparent umgehen: Die Haus-, Fähr- und Lebensmittelpreise, sowie auch die weiteren Kosten der Freizeit steigen. Wir sind in jedem Jahr darum bemüht, neben verschiedenen Fördermitteln für unsere Freizeit, weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu finden, um den Freizeitpreis fair zu gestalten. Einen Teil der gestiegenen Kosten müssen wir jedoch auch auf den Teilnahmepreis umlegen und bitten dafür um Verständnis. Uns ist es jedoch wichtig, dass niemand der Jugendlichen aus finanziellen Gründen zuhause bleiben muss. Deshalb bitte wir alle, für die der Freizeitpreis nicht zu realisieren ist, sich unbedingt vertraulich bei unserem Jugendreferenten Paul Funda (VOR Anmeldestart!) zu melden – wir finden eine Lösung! Einfach anrufen oder per WhatsApp oder Mail schreiben (‭0170 8328048‬ / funda@crejo.de).

Familien, die es sich erlauben können und unsere Jugendarbeit und die Freizeit unterstützen möchten, bitten wir einen erhöhten Staffelpreis in der Anmeldung auszuwählen. Das Geld wird ausschließlich für die Norwegen Freizeit verwendet und soll unser außergewöhnliches Freizeitangebot sichern. Sollte es noch Fragen oder Rückmeldungen zur Freizeit geben, melde dich gerne einfach bei Paul Funda unter 0170 8328048 (auch per WhatsApp) oder funda@crejo.de .

Hier noch ein Tipp zur Anmeldung: Für die Anmeldung brauchen wir unter anderem die Krankenversicherungsnummer, die Krankenkasse, den Namen des Hausarztes, Personalausweis ID oder Reisepass-Nummer, die Telefonnummer des Erziehungsberechtigten und des Teilnehmenden sowie jegliche Informationen über Behinderungen, gesundheitliche Einschränkungen, Unverträglichkeiten, Allergien und Medikamentenpläne des Teilnehmenden. Aus Erfahrung können wir sagen, dass es sich durchaus lohnt, diese Infos im Vorhinein bereitliegen zu haben – es könnte schnell gehen.

Nun aber ran mit euch: sichert euch einen Platz für diese ganz besondere Reise. Wir freuen uns schon auf die gemeinsame Zeit am schönsten Ort der Welt! La oss dra til Norge.

Ab dem 09.11.2025 um 18 Uhr könnt ihr euch HIER anmelden!

Von Fährfahrten und vielen Erinnerungen // Norwegen 2025 Tag 12

Heute ging es zurück nach Hause. Um 10 Uhr verließ der Bus inklusive Teilis und das Team in diversen Fahrzeugen die Leirskole. Wir erreichten pünktlich die Fähre, wo viele sich erneut den Zetteln vom Vortag widmeten, etwas Schlaf auf dem Sonnendeck nachholten oder sich die ein oder andere Pommes schmecken ließen.

In Dänemark angekommen fuhren wir weiter und erreichten nach einer für unsere Verhältnisse recht kurzen Fahrt die Johannesgemeinde um kurz vor sieben Uhr morgens. Nachdem Hänger, Bulli und Bus mit der Hilfe von allen entladen wurden, hieß es Abschied nehmen und wir hoffen, dass jeder sich nun bereits etwas erholen konnte.

An dieser Stelle möchten wir uns als Team für diese tolle Freizeit bei allen bedanken und sagen: “Bis nächstes Jahr, Knaben!”.

Das Norwegen Team 2025

Das emotionale Schnitzel auf dem Weg zum Bergsee // Norwegen 2025 Tag 11

Der letzte richtige Norwegen Tag:

Morgens haben wir um 8:30 Uhr gefrühstückt. Nach dem Frühstück sind wir um 10:15 Uhr von dem Hof aus zu einem See gewandert.

Da dies etwas länger gedauert hat, gab es erst um 13:00 Uhr Mittagessen, dieses Mal Schnitzel mit Spätzle, welches wir in Lichtgeschwindigkeit verschlungen haben. Um 15:00 Uhr haben wir uns dann im Gemeinschaftsraum getroffen und durften Zettel ziehen, welche Räume im Haus wir putzen sollten. Nachdem wir die Räume dann geputzt hatten und kontrolliert wurde, durften wir in unseren Zimmern alles vorbereiten für das Putzspiel, wo Teamer verkleidet als Märchen-Figuren reingekommen sind und wir sie mit Freuden und vor allem einem sauberen Zimmer empfangen sollten.

Das Beste kam aber natürlich zum Schluss, wo wir dann in chilligen Klamotten und dem Schlafsack zu der Kapelle im Knaben hoch gelaufen sind. Dort haben wir unseren letzten Gottesdienst gefeiert. Es wurde sehr emotional und viele haben geweint, aber sich auch auf Zuhause gefreut.

Wir hatten eine halbe Stunde, um uns von allen zu verabschieden. Manche haben sich auch von den Teamern segnen lassen. Als wir dann zurück gelaufen sind, lagen Zettel mit einem Bild von jedem Teilnehmer im Essensraum. Alle haben nette Sachen drauf geschrieben, was sie an der Person mögen. Um 23:45 Uhr kamen dann zum letzten Mal unsere Homies. Als dann alle eingeschlafen sind, wusste jeder, dass es eine sehr schöne Freizeit war.

Von Anna und Laura

Von Ballons und einem bunten Happening // Norwegen 2025 Tag 10

Dieser Morgen startete mit 99 Luftballons verteilt im ganzen Haus. Erst als jeder Freizeitteilnehmer seinen Ballon gefunden hatte, konnte das Frühstück beginnen. Erschwert wurde die Suche von einer Ansammlung von Schuhen im Treppenhaus. Nach dem Frühstück wurde dann direkt das erste Programm für den Tag angekündigt. Es gab eine offene Einheit, die allerdings genutzt werden sollte, um das Abendprogramm vorzubereiten, denn das große Knaben-Happening stand an. Und dort hieß es Let me entertain you.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen folgte natürlich eine vielseitige Mittagspause, in der das Gewinnerteam des A-Days, Team Mönch, zu einem Haus am See (ohne Haus, aber mit viel See) fuhr. Am Nachmittag wurde dann ein Six-Pack angeboten, bei dem wir beispielsweise Rasenschach oder Frisbeegolf spielen konnten, andere sind allerdings auch 500 Miles gewandert oder folgten dem Motto “Row your boat”.

Im Gemeinschaftsraum wurde es wild & free, während andere Drachen bauten. Nach einem stärkenden Abendessen inklusive leckerer Currywurst – vielleicht ja typisch aus Bochum? – ging es dann weiter mit dem großen Knaben-Happening. Es wurden viele Awards in verschiedensten Kategorien an die Zimmer verteilt und uns wurde klar: We are the Champions. Wir ließen den Tag dann noch mit einer Andacht von Ben sowie der täglichen Homie-Zeit ausklingen bevor wir uns ein letztes Mal versammelten um Happy Birthday zu singen, denn Mareike hat jetzt Geburtstag. Was eine Geile Zeit!

Von Fynn, Lenja & Mareike

Die geschlagene Pizza-Rallye // Norwegen 2025 Tag 9

Lagebericht Update von Notizbuch Nr. 26

Seid gegrüßt, meine stets observierten, zweibeinigen Freunde. Zu euch spricht das Notizbuch Nummer 26 und ich werde heute die Berichterstattung von Tag 9 der Norwegen Freizeit übernehmen.

Der Tag startete um 8:30h, wobei man die Sonne schon um 4:00h am Horizont erblicken konnte. Der erste Punkt des Tages bestand aus dem morgendlichen Ritual der Nahrungsaufnahme, gefolgt von der sogenannten Homezone, in welcher in kleineren Teilnehmer-Gemeinschaften, die vorher im Gottesdienst aufgebrachten Thematiken diskutiert wurden. Heute standen vor allem positive Emotionen und „Marmeladenglasmomente“ im Vordergrund und, wie diese zurück in die Heimat getragen werden können. Während sich einige Gruppen zum Schlafen zusammenfanden und andere das Ritual des in Gruppen durch die umliegende Umgebung Umherziehen durchführten, das ihr Menschen wohl seit der Steinzeit stets weitergeführt habt, bewegten sich andere in der höchst neuzeitlichen Erfindung der Automobile.

Nach diesem anfordernden Morgenprogramm wurde es dann Zeit für die Energieaufnahme der Partizipierenden. Diese klatschten und trommelten in Anspannung und Vorfreude auf die bevorstehende Energie liefernde Ration Pizza, die von dem von allen geliebten Tobi serviert wurde. In Reaktion auf die reichliche Nahrungsaufnahme folgte die Mittagspause, um den Partizipierenden die Chance zu geben, sich zu regenerieren. Eine kleinere Gruppierung spaltete sich von der Allgemeinheit ab und bestritt den Weg zum kleinen Hofladen von Knaben. Nach der Mittagspause folgte eine Foto- und Video-Rallye und die Teilnehmenden verkleideten sich fleißig. Dabei wurde den selbsternannten Fotografen-Teams, die sich wieder in den Zimmerkombinationen zusammenfanden, kreativer Freiraum gelassen.

Infolgedessen trafen sich die Wesen für eine erneute Nahrungsaufnahme. Der letzte Programmpunkt des Abends gestaltete sich in einem spielerischen Wettkampf, ausgetragen zwischen den Teilnehmenden und den Anleitenden, besser bekannt als „Schlag das Team“. Um den Wettkampf zwischen den beiden Parteien zu steigern, begannen die Parteien zunächst damit eine Choreografie aus lautem Sprechgesang – unter euch Menschen auch bekannt als lautes Geschrei – aufzuführen. Es folgte ein Kopf an Kopf liegender Wettbewerb zwischen den beiden Parteien, doch zum Schluss setzten sich die selbst bezeichnenden “Teilis” gegenüber den “Teamern” durch und sicherten sich den Sieg.

Von Skadi

Sandiger Kampf um Brunch und Hüttenwanderung // Norwegen 2025 Tag 8

Der heutige Tag begann für die allermeisten mit einem riesigen Luftsprung, denn neben dem Ausschlafen, konnten wir auch noch den reichhaltigen Brunch von Tobi genießen.

Voller Energie trafen wir uns dann um 15 Uhr auf dem Hof, um das Dune Geländespiel zu spielen. Auf der Sandfläche tummelten sich nicht nur Elchgeweihe sondern auch verschieden Völker, wie Fremen, Arbeiter, Diplomaten, Krieger, Bene-Gesserit Hexen. Der Imperator Georg berief regelmäßig Audienzen ein, bei denen gehandelt und Gefangene ausgetauscht werden durften.

Trotz eines deutlichen Siegs von Flos Team war das Spiel ein voller Erfolg und überzeugte mit Spannung und Witz. Nach der letzen Audienz wurde dann angekündigt, dass heute die allseits beliebte Hüttenwanderung stattfinden sollte.

Zunächst gab es jedoch Abendessen und obwohl es keinerlei Ananas gab, schmeckte das Chili con Carne hervorragend. Um 19:30 Uhr trafen wir Wanderer uns dann ausgerüstet mit Isomatten und Schlafsäcken auf dem Hof, um zu den Hütten aufzubrechen.

Dort angekommen, wurde bei Feuer und Gesang eine Andacht von Mareike gefeiert. Parallel wurde im Gemeinschaftsraum mit Popcorn und weiteren Snacks der film Vorstadtkrokodile geschaut. Der Schlafentzug der letzten Woche machte sich dann sowohl auf den Hütten, als auch im Haus bemerkbar, weshalb bereits zu früher Stunde alle schliefen.

Es war uns ein inneres Blumenpflücken, Laura und Line

A-Day: Tag der Hochzeit des Drachens und der langlebigen Könige // Norwegen 2025 Tag 7

Es war einmal vor langer Zeit in einem weit entfernten Land namens Norwegen, genauer gesagt im kleinen Dorf Knaben, dort lebten die Könige Moritz und Gereon. Eines Nachts tauchte eine schreckliche, monströse Bestie mit grüner Haut und scharfen Zähnen auf, es war der gefürchtete Drache Möhre, der den Schatz der Könige raubte.

Am nächsten Morgen veranstalteten das Königspaar ein Turnier, um zu bestimmen, wer den Drachen töten und den Schatz zurückbringen solle. Nach einem fürstlichen Frühstück von Chefkoch Tobi waren alle bereit für die Spiele. Unterschiedlichste Gestalten, wie Ritter, Henker, Mönche, Hexen, Stallmädchen, Burgfräuleins, Bauern, Narren und Prinzen nahmen am Turnier teil. Es waren epische Spiele und Schlachten, doch nur ein Team konnte sich jenes Privileg erarbeiten: dem gefürchteten Drachen Möhre in einem Kampf den Schatz zu entreißen.

Die finale Entscheidung wurde dann zwischen alten Feinden entschieden. Den Hexen, angeführt von der Oberhexe Zoe und den Mönchen, angeführt von Janis. Bevor es zu einer Entscheidung kam, wurde vorerst noch kräftig gespeist, denn Tobi servierte Kartoffelpüree mit Köttbullar. In einem letzten Duell fiel dann die finale Entscheidung und Gottes Wille und damit Janis Team war stärker.

Der Triumph sollte im Rahmen der Hochzeit der Prinzessin Lara gefeiert werden und so befahl man dem Dorf in Begleitung zu erscheinen. Statt Moritz und Gereon saß nun der ehemalige Diener James (Tizi) auf dem Thron und versuchte seine Tochter zu verheiraten. Zur Feier des Tages kredenzte Tobi köstliche Schweinshaxen mit Bratkartoffeln.

Schlussendlich wurde Prinzessin Lara doch nicht verheiratet, was den König betrübte. Seine Traurigkeit konnte er glücklicherweise in der Dicken Dizze vergessen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann tanzen sie noch heute.

Bowser und das heilige Pita Brot // Norwegen 2025 Tag 6

Zu früher Stunde ging es los
Mit dem Frühstück, das war famos
Was sehen wir da? Müde sind einige Teilnehmer.
Ketten um den Hals,
getauft nach dem dritten Jahr
Doch noch beim Essen – was ein Klang!
Plötzlich ein Posaunenfang!
Pauls Bruder (Paul) kam mit Posaune rein
und ließ die Hochzeit bekannt nun sein:
„Morgen vermählt sich die Prinzessin fein –
alle als Pärchen, wer will darf’s sein!
Mädchen mit Mädchen, Jungs auch vereint,
Hauptsache jemand, der mit dir erscheint!“

Nach dem Essen, alle verstreut
Denn es gibt offene Einheit,
da haben sich alle gefreut
Einige spielen Volleyball, andere schlafen
Jeder was er will, Hauptsache machen.

Zum Mittagsessen lecker Pita Taschen
Dank Tobi dem Koch können wir davon naschen.
In der Mittagspause öffnet der Kiosk mit unglaublichen Angeboten,
Dorthin fließen unsere Banknoten.

Sportliche Klamotten und festes Schuhwerk ist für den zweiten Programmpunkt angedacht,
Denn Bowser vor Mario zu retten ist angebracht.
Die Level waren schwer,
es gab viele Wiederholungen.
Nachdem Mario besiegt wurde
brauchten wir viele Erholungen.
Dank Tobi wieder leckeres Essen
Die Gulaschsuppe werden wir nie vergessen.

Vor dem Gottesdienst wird vorbereitet
Denn dort werden Gefühle verbreitet
Alle sind emotional und weinen
Deswegen weiß ich nicht mehr weiter,
ich kann nicht mehr reimen.
Alle waren erschöpft und gingen
nach der Homie Zeit ins Bett
Morgen früh wieder aufstehen und lachen
– das wird nett 🙂

Von Maike

Sichtung in freier Wildbahn // Norwegen 2025 Tag 5

In dem kleinen Dorf Knaben ist immer in den ersten beiden Wochen der Sommerferien die seltene und unerforschte Spezies der Norwegenfreizeit-Teilnehmer beheimatet. Heute hat sich eines unserer Forschungsteams von National Geographics auf den Weg gemacht, beobachtet und dokumentiert um die Verhaltensweisen dieser Spezies zu studieren.

Bereits in den frühen Morgenstunden werden wir Zeugen von Erstaunlichem: ein Zusammenschluss zweier Gruppen an Jungtieren gewährt dem Rest des Rudels nur Zugang zur Futterstelle, wenn diese sich gegen ihr übliches Verhaltensmuster stellen (Kleidung verkehrt herum tragen und einen Trick rückwärts vorführen). Glücklicherweise schaffen es alle zu besagter Futterstelle durchzudringen und ihre erste Mahlzeit einzunehmen.

Kurz darauf wird es brenzlig als eine fremde Spezies in das Revier der einheimischen Norwegenfreizeit-Teilnehmer eindringt. Eine Schar Malle-Touristen machen das Gebiet unsicher. Durch eine evolutionär bewährte Taktik schaffen sie es einen Keil in die Gruppe zu treiben, was einige Machtkämpfe auf dem Sand zur Folge hat.

Nachdem die Kräfte etwa beim Sandburgenbauen oder Möhrenziehen gemessen wurden, versöhnt sich das Rudel verblüffend schnell wieder beim gemeinsamen Schmausen von Spinatlasagne.

Die Rangordnung im Rudel ist eine ungewöhnliche: angeleitet wird es von einer großen Gruppe von Alphatieren, die wiederum einen täglich wechselnden Vertreter vorschickt. Beim heutigen Alpha-Alphatier handelt es sich um ein besonders humorvolles Exemplar (Moritz D.): es versucht den Jungtieren weiß zu machen, dass nach dem mittäglichen Dösen eine zweistündige Reise bevorsteht. Nach gründlicher Nachforschung kommen wir allerdings zu dem Schluss, dass die Dauer dieser Reise gerade einmal zehn Minuten betrug.

Das Ziel der Reise lässt allerdings nichts zu Wünschen übrig und unser Team hat die einzigartige Möglichkeit die Norwegenfreizeit-Teilnehmer in freier Wildbahn an den Wasserfällen zu beobachten. Als Ergebnis unserer Forschung lässt sich an dieser Stelle festhalten, dass es sich um eine Art mit vielfältigen Interessen handelt, denn wir sichten mehrere Tiere im Wasser, aber auch beim Klettern, Schlafen oder bei der Nahrungsaufnahme.

Zum Ende der Rückreise forderte das Alpha-Alphatier alle dazu auf sich um 19 Uhr mit Schuhen auf dem Hof zu versammeln. Es scheint sich bei der dokumentierten Spezies um eine außerordentlich gefügige zu handeln, denn es wurde diesem Befehl ausnahmslos Folge geleistet. Als großer Trupp zog das gesamte Rudel zur Grillhütte, um sich von einer Vielzahl an Grillgut, Salaten und Baguette zu nähren und später gemeinsam ausgelassen herumzutollen oder zu ruhen.
Gegen späten Abend versammeln sich einige Alpha- und Jungtiere in andächtiger Stimmung. Drei Jungtiere referieren über die Kunst des Neinsagens, zwischendurch werden lobpreisende Töne verlauten gelassen.

Als sich das Dunkel der Nacht bereits über das vollständige Habitat der Norwegenfreizeit-Teilnehmer erstreckt kommen die jeweiligen Jungtiergruppen final mit den ihnen zugewiesenen Alphatieren (Homies) zusammen um den Tag zu reflektieren und ausklingen zu lassen bevor sich alle auf ihren Schlafplatz begeben.

~Mareike

Chaos, Carbonara & Quarkmasken // Norwegen 2025 Tag 4

Sommerfreizeit Tagebuch – Folge 4

Heute Morgen:
Stellt euch vor, ihr wacht auf und das Erste, was ihr seht, sind… STÜHLE. Überall. Im Flur, im Badezimmer, auf dem Kicker-Tisch – sogar einer auf der Treppe. Chaos-Level: OVER 9000. Irgendjemand dachte wohl, ein Stuhl-Tornado wäre ein witziger Streich. Spoiler: War’s nicht. Also naja, ein bisschen schon. Aber NUR ein bisschen.

Frühstück:
Zum Glück kam dann das geile Frühstück und hat unsere Laune wieder auf Betriebstemperatur gebracht. Croissants, Müsli, Aufschnitt – alles dabei. Und Kaffee für die müden Teamenden. Lebensretter.

Chaosspiel:
Dann ging’s richtig los. Das CHAOSSPIEL. (Stellt euch dramatische Musik vor.)
Alle wurden in Teams eingeteilt – also basically nach Zimmern. Im ganzen Haupthaus waren Zettel versteckt mit Zahlen von 1 bis 100. Auf der Rückseite standen Begriffe wie „Känguru“, „Klobürste“ oder „Karotten-Tornado“. Okay, vielleicht nicht der letzte, aber ihr wisst, was wir meinen.
Ziel: Zettel finden – Begriff merken – zum Teamer rennen – Begriff sagen – Punkte kassieren. Rennerei, Geschrei, Nervenkitzel pur. Wir fühlten uns wie bei „Schlag den Raab“, nur ohne Raab. Und ohne Geld. Aber mit viel Herz.

Mittagessen:
Nudeln. Carbonara. Satt und glücklich.
Und an dieser Stelle mal ein fettes DANKE an Tobi, unseren Koch. Der Mann ist eine absolute Legende. Carbonara-Level: Sternerestaurant. Stimmung nach dem Essen: Nudel-Koma mit Glücksgefühlen.

Manche waren übrigens auch beim Landhandel, unser Dorf-Kaufladen des Vertrauens. Der hat alles, was man braucht – von Gummibärchen bis zur Einhorn-Brotdose. War voll, war wild, war witzig.

Nachmittagsprogramm – Six-Pack Edition:
Es gab ein 2. Angebot, aber eigentlich war’s wie ein Six-Pack aus Spaß:
– Schwimmen
– Werwolf (Spiel, nicht Tier)
– Diseinig (ja, wir wissen auch nicht, wie man’s schreibt, aber es war cool!)
– Jaggern (Action pur!)
– Frisbee Golf
– Kicker & Tischtennis
– Backen (mit viiiel Zucker und Chaos in der Küche)

Abends: Traumhafter Ausklang
Programm-Punkt Nummer 3 war einfach… WOW.
Es gab Quarkmasken (Gesicht wie neu!) und eine Traumreise, bei der einige fast wirklich eingeschlafen sind. Total entspannter Abschluss für einen wilden Tag.

Fazit:
Chaos, Spiele, Carbonara, Quark im Gesicht – der Tag war einfach geil.
Bis morgen, wir melden uns wieder – hoffentlich ohne Stühle auf der Toilette.

Euer Konrad